Über mich und Wana Runar

Mein Name ist Susanne-Solveigsdotter Lohse.

 

Den Namen meiner Mutter habe ich bewusst hinzugefügt, um meine mütterliche Linie zu ehren, meine väterliche trage ich ja schon im Nachnamen.

 

Wana, oder die Wanen - das sind unsere Ur-Ahninnen im Paläolithikum im Herzen Europas.

In ihrem Sinne sehe ich mich als indigene Nachfahrin der Ur-Mütter vom Hohle Fels, vom Geißenklösterle, von Laussel, Willendorf, Lascaux, Dolni Vestonice, Gönnersdorf und Nebra oder Cucuteni. Dies habe ich mittlerweile auch schriftlich durch eine mtDNA-Analyse, die meine Ahninnen bis in eine Zeit vor 50.000 Jahren zurück führt, zu der Zeit, als die ersten "modernen" Menschen aus Afrika nach Europa wanderten. Sie prägten das Leben der Menschen in einem Zeitraum von über 300.000 Jahren bis vor ca. 8.000 Jahren und wurden dann vor ca. 4000 Jahren, größtenteils gewaltsam, von den aus Osten einströmenden Hirtenkriegern - den indogermanischen, patriarchalen As(iat)en - verdrängt.

 

Mein ganzes Leben habe ich nach meinen Wurzeln gesucht und nun bin ich fündig geworden. Jetzt teile ich mein Wissen, meine Kunst, mein Handwerk, meine weibliche Forscherinnentätigkeit und meine Spiritualität mit allen interessierten Frauen und Männern, damit auch sie wieder Zugang zu ihren Wurzeln finden.

 

Mit verschiedensten Kunst-Hand-Werks-Techniken gestalte ich Drachinnen, Ur-Mütter und Göttinnen, weibliche Kraftbilder und ver-wurzelnde Objekte. Zum Teil kann man mich und meine Werke auf Mittelaltermärkten und Frauenfestivals finden.

 

Als Nomadin habe ich keinen festen Wohnsitz und bin mal hier, mal da zu finden. Aber dank modernster Kommunikationstechnologien bin ich jederzeit zu erreichen.

Auf meinen Touren sitze ich gerne in der Natur und trommle und singe wanisch für meine Mitwelt. Die Aufzeichnungen kannst du hier finden.

 

Mein Buch Wana-Runar - der weibliche Weg zu den Runen wird derzeit komplett überarbeitet und neu aufgelegt. Das alte Buch ist  nicht mehr erhältlich!

Kleine Urmutter aus weißer Keramik
Kleine Urmutter aus weißer Keramik

Über die Arbeit mit den Runen bin ich zur ersten Oberfläche meiner eigenen Wurzeln gekommen.

 

Dabei habe ich festgestellt, dass die Runen viel älter sind, als allgemein hin angenommen wird. Die Symbole, wie sie heute verwendet werden, sind viel älter. Sie reichen hinein in die Ursprünge der Menschheit, in das kollektive Unbewusste. Es sind archaische Urbilder, die die menschliche geistige und spirituelle Entwicklung symbolisieren. Sie reichen hinein in eine Zeit, in der das Weibliche, das Ur-Mütterliche, das Matrifokale seinen Zeit hatte.


Erst viel später wurde die urweibliche Orakelkunst von den männlichen indo-germanischen Eroberern und Herrschern vereinnahmt, bzw. noch später durch die Christianisierung verteufelt. Der erste Übergang wird uns in der Edda, einer stark christianisierten Überarbeitung viel älterer Mythologien, beschrieben – der „Kampf“ zwischen den matrifokalen Wanen und den patriarchalen Asen......

 

Dank den Forschungen und Arbeiten, z. B. von Frau Dr. Kirsten Armbrusters , Gabriele Uhlmanns, Stephanie Gogolins, Stefanie Müllers und vielen anderen, bin ich tiefer zu meinen Wurzeln gekommen. Daraus resultiert, dass ich mein Buch "Wana Runar - der weibliche Weg zu den Runen" komplett neu überarbeiten werde. Erscheinungstermin wird voraussichlich irgendwann 2020 werden.

Der Weltenbaum
Der Weltenbaum

Meine eigene Ahninnenarbeit hat mich dann zur zweiten Oberfläche meiner Herkunft geführt, die ich dank einer mtDNA-Analyse bestätigt sehe.

 

Dies hat  mich dazu verleitet, meinen inneren Bildern, Träumen, Visionen und Gen-Wissen (das Wissen, das uns unsere Ahninnen direkt durch die DNa weiter geben, denn wir sind alle das Resultat derer, die vor uns gelebt haben) auf einer Reise nachzugehen. Es wurde eine Reise zu den Rentieren, denn das Rentier ist das Totemtier meines Ur-Mutter-Clans. Es reicht zurück bis weit vor die letzte Eiszeit in Europa und ich folgte den Spuren der Rentiere hinauf in den hohen Norden - auf der Suche nach der Rentiermutter.

 

Bei meiner Reise nach Lappland vom 02. Mai bis 25. Juni 2019 habe ich in starken und mächtigen Visionen erfahren, dass ich selbst die Rentiermutter bin. Dies ist meine starke Medizin, der ich nun als Schamanin folgen werde.

Mit meiner Rentiermedizin geleite ich dich auf deinem eigenen Pfad zu dir selbst, zu innerer und äußerer Heilung. Und die Rentiermedizin ist auch zur Heilung von Mutter Erde gedacht, damit wir alle die großen Zerstörungen und Traumata in uns selbst und unserer Heimatmitwelt wieder heilen.

 

Und, als die Stimme meiner Ahninnen, spreche ich aus der Vergangenheit, um uns alle daran zu erinnern, wie wir die Zukunft gestalten können - als Wesen, nicht höher oder niedriger als alle anderen, im Einklang und in Zusammenarbeit mit Mutter Erde. Wir haben in der Vergangenheit große klimatische Veränderungen gemeistert und wir werden das auch in Zukunft tun. Nur anders, als sich das bis jetzt die meisten vorstellen können.